Achtung! Gefahr im Wald!

Bäume sterben ab wegen der Trockenheit!

Die Trockenheit des vergangenen Sommers hat zur Schwächung des Waldes beigetragen. Auch in diesem Jahr liegen die Niederschlagswerte unter dem langjährigen Mittel. Insbesondere Buchen leiden stark. Sie können das knappe Wasser nicht mehr bis in die Kronen transportieren und sterben von der Spitze ab.

Sämtliche Waldpartien sind betroffen. Insbesondere an Waldrändern und in Waldlücken sind die Schäden gross. Bitte seien Sie wachsam. Herunterfallende Äste stellen ein grosses Risiko dar.

Das Begehen des Waldes geschieht auf eigene Gefahr.

 

Vom Kopfbetrieb zum Zweckverband

Anlässlich der Bürgergemeindeversammlung vom 26. August 2020 wurde der Zweckverband angenommen. Die weiteren Informationen über den Zweckverband finden Sie unter dem Titel "Zweckverband Forstrevier Schauenburg".

Statuten

des Zweckverbandes Forstrevier Schauenburg

Statuten des Zweckverbandes Forstrevier Schauenburg
Vorlage für die Abstimmung an der Bürgergemeindeversammlung vom 26.08.2020
Statuten Zweckverband Forstrevier Schaue
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Starker Borkenkäferbefall

 

Der Kampf gegen die Käfer

 

Viele Bäume sind dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen. Begünstigt durch die trockenen und warmen Sommer in den vergangenen Jahren konnte sich dieses Insekt prächtig entwickeln und sich massenhaft vermehren. Bäume, die durch die trockene und warme Witterung schon geschwächt waren, konnten dem Angriff der Käfer nicht standhalten und starben ab. 

 

Zwei Borkenkäferarten, der Buchdrucker (Ips typographus) und der Kupferstecher (Pityogenes chalcographus), bringen die Fichten zum Absterben. Die Tiere dringen in den Baum ein und legen ihre Frassgänge zwischen Holz und Rinde an. Dadurch werden die Leitbahnen zerstört, in denen der Baum das Wasser von den Wurzeln in die Krone transportiert. In der Folge trocknet der Baum aus und stirbt ab. Um das Übergreifen der Schadinsekten auf andere Waldflächen zu verhindern, müssen befallene Bäume gefällt und rasch abtransportiert werden. 

 

Das Holz kann verkauft werden. Allerdings ist es durch den Befall geschädigt und kann beispielsweise im Holzbau nicht an sichtbaren Stellen verwendet werden. Dazu kommt, dass der Markt aktuell europaweit mit Fichtenholz überschwemmt ist. Das Überangebot drückt zusätzlich auf den Preis.  

 

Die Waldbesitzer müssen diese Einbussen in Kauf nehmen. Wir hoffen, mit dem Eingriff einer weiteren Ausbreitung des Buchdruckers und Kupferstechers entgegenzuwirken und damit unsere übrigen, noch gesunden Fichtenwälder zu schützen. Die kahlen Flächen werden mit Douglasien, Lärchen oder Zedern neu bestockt. Diese Baumarten sind trockenresistenter als die heimische Fichte.